Archiv für den Autor: Griechenlandsolidarität-Berlin

VioMe-Aktionstag 26. Juni 2013

Zum Aktionstag für die sich in ArbeiterInnenhand befindliche Fabrik Viome wird es auch in Berlin vom Griechenland-Solidaritätskomitee Aktionen geben.

Wir rufen auf zu einer Solidaritätskundgebung am 26. Juni, um 18:00 Uhr am Kottbusser Tor!

Den allgemeinen Aufruf zum Aktionstag findet ihr hier (bislang nur auf Griechisch und Englisch, deutsche Übersetzung folgt). Weiterlesen

Dokumentation „Into the Fire“ über MigrantInnen in Griechenland

Die lang erwartete Dokumentation „Into the fire“ („Die versteckten Opfer der Austerität“) über Geflüchtete und MigrantInnen in Griechenland, ist endlich online. Die angegebene Version enthält deutsche Untertitel.

Die besetzte Fabrik Vio.Me

In Thessaloniki wird seit dem 12. Februar dieses Jahres die Produktion der Fabrik Vio.Me unter Kontrolle der ArbeiterInnen weitergeführt. Anstelle von Bossen entscheidet nun die ArbeiterInnenvollversammlung in direkter Demokratie über die Produktion und die Verteilung der Ressourcen.

Siehe auch: Bei Vio.Me, Thessaloniki, ist die Produktion jetzt in Arbeiterhand

Ein Mitglied des Griechenland-Komitees war nun in Thessaloniki zu Besuch und drehte ein Video darüber.

Über 200 Leute auf Griechenland-Solidaritätsfest

Das Griechenland-Solidaritätsfest in Berlin am vergangenen Samstag erwies sich als großer Erfolg. Schon bevor das Fest offiziell eröffnet wurde, drängten mehr als 100 Leute in die Räume der Hellenischen Gemeinde und schauten sich einen informativen Film über die Lage in Griechenland an.

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Programm des großen Griechenland Solidaritätsfestes

17:30 Start

17:35 Film über die aktuelle Situation in Griechenland

18:15 Begrüßung durch das Griechenland Solidaritätskomitee

18:20 Politisches Kabarett mit Gerhard Wolf

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Großes Griechenland Solidaritätsfest

Unter dem Motto „Aufstehen, Mitmachen, Solidarität organisieren“ laden wir euch zu einem großen Griechenland-Solidaritätsfest am Samstag, den 23. März 2013 ab 17 Uhr in die Räume der Hellenischen Gemeinde, Mittelstraße 33, Berlin-Steglitz, U- und S-Bahnhof Rathaus Steglitz, ein.

Wir haben ein großes Programm vorbereitet mit griechischer Livemusik, Kostas Papanastasiou (Terzo Mondo und aus der Serie ‚Lindenstraße’), Rolf Becker (Schauspieler), einer griechischen Tanzgruppe, dem Rapper Holger Burner und dem iranischen Rapper Kaveh Ahanger, Gerald Wolf begleitet mit einem Karabettprogramm die Veranstaltung. Es wird politische Beiträge von Syriza Berlin geben, dem Griechenland-Solidaritätskomittee und einen Beitrag zur Lage der Griechinnen und Griechen in Berlin. Weiterlesen

Protestkundgebung gegen die Einstellung der Fördermittel für das griechische Kulturzentrum

Gegen die Einstellung der Fördermittel für das Griechische Kulturzentrum!
Nein zur europaweiten Kürzungspolitik!

Protestkundgebung am 11. März 2013 um 12.00 Uhr, Potsdamer Str. 65, 10785 Berlin vor der Senatsverwaltung f. Arbeit, Integration u. Frauen (U-Bahn: Potsdamer Platz, Kurfürstenstraße oder Mendelssohn-Bartholdy-Park)

Organisatoren: AG Koalition des Widerstands – Solidaritätskomitee für Griechenland- Hellenische Gemeinde zu Berlin e. V. – DIE LINKE Berlin Steglitz-Zehlendorf

Die Hellenische Gemeinde zu Berlin e.V. ist von massiven Existenzproblemen bedroht. Das verantwortliche Ressort im Berliner Senat hat angekündigt, den bisherigen Zuschuss über den 1. April 2013 hinaus nicht mehr aufbringen zu wollen. Weiterlesen

Streiks, Arbeitsverpflichtungen und Zensur in Griechenland

Nach längeren Streik der ArbeiterInnen der Athener Metro, wurden diese unter Androhung von Haftstrafen vom Staat zwangsverpflichtet wieder ihrer Arbeit nachzugehen (http://www.jungewelt.de/2013/02-01/029.php). Gleiches geschah bei den sich in Streik befindenden Seeleuten (http://gcr.blogsport.de/2013/02/06/seeleute-streik-athen-6-2-2013).
Mehreren Berichten zufolge hat die griechische Regierung die Söldnertruppe der Firma Blackwater beauftragt das Parlament und die Regierung zu schützen (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38521/1.html). Zusätzlich hat die Regierung es verboten im Fernsehen Bilder von verwahrlosten Menschen zu zeigen und übt damit offensichtlich Zensur aus (http://www.heise.de/tp/artikel/38/38543/1.html). Weiterlesen

Auf zum Europäischen Aktionstag! Gemeinsam gegen die Krise kämpfen!

In den letzten Monaten hat der Druck der Troika und der nationalen Regierungen auf die arbeitende und arbeitslose Bevölkerung, die Rentner_innen und die Jugendlichen in den südeuropäischen Ländern nicht nachgelassen. Im Gegenteil: In Portugal, Spanien, Griechenland und anderen Ländern sollen noch weitere Sparpakete durchgedrückt werden.

Gleichzeitig gibt es in all diesen Ländern weiterhin Widerstand. So gibt es in Portugal die größten Mobilisierungen seit dem Ende der Diktatur 1974, welche sogar eine Rücknahme von Teilen des Spardiktats erkämpfen konnten. In Griechenland fanden kürzlich die dritten Massendemonstrationen seit dem Antritt der neuen Regierung im Juni statt, in Spanien reißen die Mobilisierungen ebenfalls nicht ab. Und sogar in Frankreich und in Großbritannien gingen kürzlich zehntausende Menschen gegen Krise und Fiskalpakt auf die Straße.

In dieser Situation wurde in Portugal und in Spanien für den 14. November zu einem Generalstreik aufgerufen. Es folgte der Aufruf der griechischen Gewerkschaften, sowie aus Malta und Zypern. Gleichzeitig hat der Europäische Gewerkschaftsbund EGB diesen Tag zum europaweiten Aktionstag erklärt. Auch in Italien und sogar in Großbritannien wird darüber diskutiert, sich dem Aufruf zum Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes anzuschließen.

Aktionstag 14. November 2012Generalstreik 14. November 2012Aktionstag 14. November

Es ist längst überfällig, auch in Deutschland gegen die Krise auf die Straße zu gehen! Griechenland und Spanien sind die Experimentierfelder für neoliberale Krisenlösungen, die früher oder später auch hier in Deutschland eingeführt werden. Bereits jetzt leben 6 Mio. Menschen in Deutschland mit einem Existenzminimum am Rand der Gesellschaft. Allein die jetzige Solidarität und der gemeinsame Kampf mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Griechenland, Spanien und europaweit kann eine verschärfte Attacke auf die sozialen Errungenschaften in Deutschland verhindern. Wir brauchen eine starke Protestbewegung, mit Demonstrationen auf den Straßen und Streiks und Besetzungen in den Betrieben, die sich den Plänen der Banker_innen, Konzernchef_innen und deren Politiker_innen zur Abwälzung der Krisenkosten auf die arbeitende Bevölkerung in Europa entgegenstellen. Die Wirtschaftskrise ist genauso international wie der brutale soziale Kahlschlag der herrschenden Konzerne und Banken und ihrer Regierungen. Höchste Zeit, dass wir, die lohnabhängige Bevölkerung, die Jugend, die Erwerbslosen und die Rentner_innen, uns international zur Wehr setzen.

Auf zum Europäischen Aktionstag am 14. November!

  • Solidarität mit den Generalstreiks in Südeuropa!
  • Rücknahme und Stopp aller Spardiktate!
  • Die Kapitalist_innen sollen ihre Krise selbst bezahlen!
  • Für einen Europaweiten Generalstreik!

Kundgebung und Demonstration zum Europäischen Aktionstag

14. November:
15 Uhr Kundgebung des DGB am Brandenburger Tor
16.30 Uhr Demonstration des Griechenland-Solidaritätskomitees, Startpunkt: Pariser Platz/Brandenburger Tor, Endpunkt: Potsdamer Platz

Flyer als pdf zum Download (326 KB)


Flyer Aktionstag 14.11.2012Flyer Aktionstag 14.11.2012

Join us on European Action Day
Let’s fight this crisis together!

The pressure imposed by Troika and national governments on the working population and the unemployed, on pensioners and on young people in Southern Europe is increasing. Resistance however is also on the rise: the largest demonstrations since the end of the dictatorship in 1974 in Portugal, protesters prompted the cancellation of some austerity measures. In Greece and Spain, mobilisation is gaining in momentum. Even in France and Britain, tens of thousands of people took to the streets in protest against the crisis. People are increasingly demonstrating their unwillingness to tolerate the authoritarian behaviour of those in power.
The European Federation of Unions has declared the 14 November a european-wide action day. In Portugal, Spain and Malta, general strikes have been called, and protests and actions organised in Italy, Cyprus and Great Britain.
Protests against the crisis in Germany are long overdue! Greece and Spain are being used as test grounds for neoliberal crisis management policies, which are also intended for implementation in Germany. People are already suffering here under increased poverty and social exclusion, while a wealthy few are amassing more and more wealth. If we do not intervene now, these trends will only get worse. Only by practising solidarity now and joining a common fight with fellow protesters throughout Europe can this be prevented.
With demonstrations on the streets, strikes, and the occupation of companies and institutions, we are actively opposing the plans of those in power to pass the costs of the crisis on to us. With massive, brutal cutbacks by the dominant corporations, banks and their governments , capitalism is revealing its true face – there is no such thing as a socially just or “tame” capitalism. High time therefore that we organise resistance on an international level.
Join us on the European Action Day – 14 November 2012
Solidarity with the General Strikes in Southern Europe
Cancellation and stop to all cuts and austerity measures!
The Capitalists should pay for their own crisis!
For a european-wide General Strike!
Rally and Demonstration on the European Action Day
On 14 November 2012, at 3pm, Pariser Platz / Brandenburg Gate

Soziale Zuspitzung und Polizeigewalt in Griechenland

Von Griechenlands Regierung wird ein weiteres Sparpaket der Höhe von 11,5 Milliarden verlangt. Während dessen bricht die Gesellschaft immer weiter auseinander:

Die Zeitungen berichten von einer Selbstmordwelle bisher ungekannten Ausmaßes, 110.000 Menschen sind in den letzten sieben Monaten ausgewandert (Griechenland hat eine Bevölkerung von rund 9,9 Millionen Menschen). Etwa zwei Drittel der Auswanderer sind Akademiker, 22.000 Ärzte sind bereits nach Deutschland gegangen oder werden es demnächst tun. Das Land erleidet also einen enormen Verlust an Fachkräften.Weiterlesen